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Schwimmen: Köhler über Steffens Flug-Verzicht - "Verstehe ihren Grundsatz"

Verzichtet seit Jahren auf Flugreisen: Britta Steffen (© AFP/SID/MARTIN BUREAU)Für Sarah Köhler ist ein selbst auferlegtes Flugverbot wie bei Britta Steffen eine interessante, aber noch unrealistische Option.

Berlin (SID) - Für Schwimmstar Sarah Köhler ist ein selbst auferlegtes Flugverbot wie bei Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen eine interessante, aber noch unrealistische Option. "Das ist für mich leider nicht möglich, ich muss ja irgendwie nach Tokio kommen", sagte die Freiwasser-Staffelweltmeisterin dem SID: "Aber ich verstehe ihren Grundsatz vollkommen."
Steffen verzichtet seit zwei Jahren auf Flugreisen, um ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Ihr gehe es "grundsätzlich um das Wohl des Planeten und nicht darum, dass ich mir ein möglichst schönes Leben mache", begründete die Mutter eines Sohnes diese Entscheidung.
Auch Köhler denkt in dieser Zeit verstärkt an Umweltthemen wie Nachhaltigkeit und Klimaschutz. "Corona hat uns gezeigt, dass wir nicht für jedes Geschäftsmeeting einmal um die halbe Welt fliegen müssen", sagte die 26 Jahre alte Magdeburgerin: "Ich würde mir wünschen, dass wir die Lehren aus der Coronakrise ziehen, damit auch die Generationen nach uns noch etwas von den schönen Landschaften haben."
Sie und ihr Verlobter Florian Wellbrock, aktueller Doppel-Weltmeister im Schwimmen, haben sich auch deshalb von einem Auto getrennt. "Wir brauchen keine zwei", sagte Köhler, die zudem auf Fahrten zum nahegelegenen Supermarkt verzichtet: "Dann trage ich lieber nur einen Wasserkasten."


Bild: Verzichtet seit Jahren auf Flugreisen: Britta Steffen (© AFP/SID/MARTIN BUREAU)